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Global Goals Days

Am Montag und Mittwoch dieser Woche fanden an unserer Schule die so genannten Global Goals Days statt. Im Mittelpunkt stand dabei das Thema Nachhaltigkeit, und es ging insbesondere um Lebensmittel und deren Produktion bzw. Auswirkungen auf unseren Körper. Die Global Goals wurden 2015 von der UNO beschlossen. Österreich hat sich mit der Unterzeichnung der Agenda 2030 verpflichtet, die 17 „Global Goals“ bis zum Jahre 2030 zu erfüllen. Dazu zählen zum Beispiel gute Bildung, Gleichberechtigung und auch die Nachhaltigkeit.

Am Beginn wurde uns ein ca. zweistündiger Film gezeigt. Von der Genmanipulation an Reis, über die Massentierhaltung, bis hin zur Entstehung der Lebensmittelpreise, erfuhren wir, welche bedenklichen Methoden zur Herstellung der lebensnotwendigen Nahrungsmittel verwendet werden und wie sich diese in der Zukunft entwickeln werden. Als Nächstes ging es an die Bearbeitung zweier Arbeitsaufträge. Im ersten Auftrag durfte sich jede Gruppe eines von vier vorgegebenen Themen zur Bearbeitung aussuchen. Zur Auswahl standen die Themen „Glyphosat“, „Laborfleisch“, „Verein gegen Tierfabriken“ und „Ernährung durch Insekten“.

Beim zweiten Auftrag ging es darum, ein Lebensmittel, das kürzlich verzehrt wurde, zu analysieren. Als Beispiel diente hierzu eine Fertigpizza, aber auch andere Produkte wie Nutella, waren in den anschließenden Präsentationen zu finden. Dabei wurden nicht nur die Inhaltsstoffe, wie z.B. Fette, herausgefunden, sondern auch die chemischen Bestandteile sowie die Auswirkungen des Produktes auf den menschlichen Körper wurden genauestens unter die Lupe genommen.

Abschließend waren an den beiden Tagen jeweils Biobauern aus der Region zu Gast.

Am Montag begeisterten uns Michael Steiner und Thomas Mandlberger. Sie haben erst kürzlich mit ihren regional erzeugten „Moserhof Bio Milchprodukten“ den Schritt in die Selbständigkeit gewagt. Es wurde erklärt, wie ein Tag auf einem Bauernhof abläuft, was es heißt, ein Bio-Betrieb zu sein oder wie Joghurt produziert und haltbar gemacht wird.

Am Mittwoch war Georg Berger, Obmann der „Ramsauer Bioniere“, zu Gast. Er war vor ca. 20 Jahren ein Vorreiter der heutigen Bio-Bewegung und schilderte den holprigen Beginn seiner Tätigkeit, wo er mitunter als „Spinner“ bezeichnet wurde. Eindringlich konnte er den SchülerInnen vermitteln, dass jeder etwas bewirken kann. Wir als Menschen sollten handeln und jeder sollte bewusst leben und konsumieren. Er formulierte eine scharfe Kritik am landwirtschaftlichen Prüfsystem und wies darauf hin, dass Verbesserungen im Bereich des Umweltschutzes stets „von unten“ ausgegangen sind.

Viktoria Kogseder, 3BHK

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