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Auslandspraktikum in Ungarn

Im Juli startete ich, Adél Barasits, mein Auslandspraktikum in Ungarn. Dieses Praktikum hat das Erasmus+ Projekt der Europäischen Kommission finanziell unterstützt. Meine Aufgabe war, zwei Wochen lang in einem Sommercamp ca. 500 Kinder zu betreuen. Meine Reise begann am 20. Juli.  Gemeinsam mit meiner Cousine fuhr ich mit dem Zug nach Budapest, von wo wir dann mit den anderen Praktikanten mit dem Bus nach Kecskemét weiterreisten. Weil ich im Sommer bereits zum zehnten Mal im Camp war, kannte ich schon sehr viele Leute und die Arbeit war auch keine Überraschung mehr.

Das Camp befindet sich außerhalb von Kecskemét in einem renovierten Studentenheim, welches mitten in einer verlassenen russischen Kaserne liegt. Die ersten zwei Tage hatten wir die Aufgabe, das Camp aufzubauen und optisch zu gestalten. Als die Kinder dann am Sonntag ankamen, gehörten zu meinen täglichen Aufgaben, sie zu wecken, Frühstück, Mittag- und Abendessen vorzubereiten und verschiedene Veranstaltungen zu planen. Jeden Abend war ein anderes Programm vorgesehen, wie zum Bespiel Kennenlernspiele, Teamspiele, Konzerte und am letzten Abend Disco. Bei den Abendprogrammen hatte ich die Möglichkeit, selber Fotos zu machen.

Ein Highlight meiner Reise war, als wir mit einigen Kindern die Stadt erkundeten. Kecskemét hat ca. 110 000 Einwohner und dort befindet sich auch einer der bekanntesten Gebäude von Ungarn, der „Cifra-Palast“, ein Jugendstilbau aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Außerdem besuchten wir das „Ungarische Museum für Fotografie“. Mit der Sprache hatte ich keine Probleme, weil Ungarisch meine Muttersprache ist. Zusätzlich hatte ich die Möglichkeit, Englisch zu sprechen, weil einige Praktikanten aus den USA, Kanada und Asien kamen.
Nachdem die Kinder eingeschlafen waren, begann meine Freizeit. Da ich einige Leute seit mehreren Jahren kannte, konnten wir ein paar schöne Stunden miteinander verbringen. Außerdem habe ich auch sehr viele neue Leute kennengelernt.

In all dieser Zeit konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln und neue Freundschaften schließen. Abschließend möchte ich mich bei Frau Professor Fuchs und Frau Professor Chaves-Diaz für die tolle organisatorische Unterstützung bedanken und auch dem Erasmus+ Projekt, welches dieses Praktikum ermöglicht hat.

Adél Barasits, 5BHK