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#frankreicheswarunseineehre

Die IW-Gruppe der dritten Jahrgänge hat ein neues Erasmus+ Projekt gestartet und ist nun in Verbindung mit Partnerschulen aus Frankreich, Bulgarien, Polen und Italien. Sinn dieser Zusammenarbeit ist der sogenannte „ARTTRAILER“, kurze Videos, in welchen die einzelnen UNESCO-Weltkulturerbe gezeigt werden sollen. Damit das auch funktioniert, werden in den einzelnen Ländern verschiedene Workshops abgehalten um Einblicke und Erklärungen zu liefern.

Am Sonntag dem 25. November 2018 um 4:46 Uhr ging es für uns fünf Mädchen aus der 3AHK mit Frau Professor Fuchs auf zum Flughafen Wien, wo wir schließlich auf Frau Professor Chaves-Diaz trafen. Die Aufregung war groß, die Vorfreude noch größer, als wir schließlich in unsere Maschine nach Nizza einstiegen. Dort angekommen wurden wir sofort von unseren Gastfamilien in Empfang genommen und nach Frèjus gebracht.

Am nächsten Tag ging es dann mit dem eigentlichen Programm los. Wir wohnten für eine Stunde dem Unterricht unserer Gastschüler/innen bei und erfuhren einige wesentliche Programmpunkte. Der Nachmittag gestaltete sich für uns mit einem Besuch im Kino „Le Vox“ und einem kleinen Stadtrundgang. Abends waren wir dann auf uns selbst gestellt. Am Dienstag und Mittwoch fanden einige Workshops zum Thema Videodreh statt. Das Abendprogramm gestalteten wir mit einem Ausflug in den Nachbarort „Saint Raphael“ wo wir unsere ersten französischen Tacos aßen und einem lustigen Bowlingabend in Frèjus.

Am Donnerstag haben wir uns dann auf den Weg nach Cannes und Antibes gemacht, um dort das Picasso Museum zu besichtigen. Der Freitag bot uns schließlich eine Fahrt nach Nizza, wo wir ein kunsthistorisches Museum besichtigten und einkaufen gingen. Unseren letzten Abend ließen wir in einer Karaoke Bar mit gutem Essen und einer Menge Spaß gemütlich ausklingen. Nun war es endlich wieder soweit, der Samstag war gekommen und mit ihm die Freude auf unsere Familien zuhause. Wir mussten unsere Reisen jedoch früher als geplant antreten, da an diesem Tag die „Gilets Jeunes“ also die „Gelbwesten“ (eine Bewegung aus französischen Bürgern, welche gegen die hohen Benzinpreise und Steuern protestieren und unzufrieden mit der Regierung sind) sämtliche Wege zum Flughafen versperrten. Glücklicherweise erreichten alle den Flughafen rechtzeitig und verließen Frankreich und unsere neu gewonnenen Freunde mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Um 22:30 Uhr fuhren wir schlussendlich erschöpft aber glücklich am Bahnhof Selzthal ein.

Julia Gaiswinkler

Dieses Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.