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Internationaler Testmarkt auf Gran Canaria

Aufgeregt starteten wir, die Projektgruppe des IW-Zweigs der 3. Jahrgänge mit den Professorinnen Mag. Angelika Fuchs und Mag. Eveline Chaves Diaz, am Dienstag den 31. Jänner 2017 um 19.30 Uhr mit dem Zug Richtung Flughafen Wien. Nach stundenlanger Verspätung hob der Airbus von Fly Niki um circa 12.00 Uhr endlich Richtung Süden ab. Fünf Stunden später erreichten wir die Urlaubsinsel Gran Canaria und bezogen unsere Herberge Albergue de Guía in Santa María de Guía im Norden der Insel.

Einige Zeit später trafen die Schüler unserer Partnerschule aus Frederikshavn, Dänemark, in unserer Unterkunft ein und es bahnte sich ein erstes Kennenlernen an. Wir verbrachten eine erholsame Nacht und brachen am nächsten Morgen nach Arucas auf, wo wir feierlich vom Bürgermeister der Stadt in Empfang genommen wurden. Danach marschierten wir zu unserer Partnerschule IES Arucas Domingo Rivero, wo wir Bekanntschaft mit den restlichen Schülern aus Belgien und Spanien machen konnten. In internationalen Gruppen wurden wir durch  die Schule geführt. Anschließend bereiteten wir uns bestens mit diversen Workshops, durchgeführt von den Professoren der vier Partnerschulen, auf unseren Testmarkt am Samstag vor.

Die Generalprobe für die Produktpräsentationen fand in der Schule in Arucas statt. Dort hatten alle Teilnehmer Gelegenheit, ihre Produkte den Partnerschulen vorzustellen.  Für Liezen wurden das Tourismuspaket des Tourismusverbandes Gesäuse, der Action-Familienurlaub vom Kirchenwirt Haus im Ennstal, der Steirerjogger und das Tattoo-Shirt von André Zechmann sowie die von Waidzeit angeboten Holzuhren und Schmuckartikel mit einzigartigen Videos gezeigt. Das Mittagessen nahmen wir in einer Tourismusschule zu uns, wo die jungen Kellner und Köche für unser Wohl sorgten.

Am Samstag war es dann so weit – wir durften unsere Waren und Dienstleistungen an einem Verkaufsstand vor der Markthalle in Arucas präsentieren. Zu unserer Überraschung erfreuten sich sowohl Spanier als auch Touristen sehr an unseren typisch österreichischen Angeboten. Den Nachmittag verbrachten wir, zum Leidwesen unserer Geldbörse, in einem riesigen Einkaufscenter in Las Palmas de Gran Canaria, anschließend verweilten wir Kinder vom Land am Meer.

Der Sonntag stand im Zeichen der Inselbesichtigung, beginnend mit der Führung durch Arucas und dessen historische Gebäude. Weiter ging es mit dem Bus zum nahegelegenen Ort Teror, wo wir einen Wochenmarkt besuchten und regionale Spezialitäten kosteten. Eine lange Fahrt später trafen wir an einem der höchsten Punkte der Insel ein, dort wurden wir sogleich zu einer „lustigen“ Wanderung zum Roque Nublo aufgefordert. Der Aufstieg war kurz und zu unserem Glück kaum beschwerlich und bescherte uns einen atemberaubenden Ausblick bis zur Insel Teneriffa und auf dessen höchsten Berg, den Pico de  Teide. Zur Stärkung bekamen wir ein köstliches Lunchpaket. Dann kam der Moment, den manche sehnlichst herbei gewünscht hatten – wir fuhren ins Paradies, zu den Sanddünen von Maspalomas. Viel zu kurz war der Aufenthalt dort, denn wir mussten wieder zurück in die Unterkunft.

Am Montag stand eine Führung in der Rumfabrik „Arehucas“ auf dem Programm. Später am Vormittag hatten wir Gelegenheit, Schulstunden in unserer Partnerschule in Arucas zu besuchen. Danach aßen wir in der Altstadt von Las Palmas zu Mittag und besichtigen sie später. Um Punkt 17.00 Uhr hatten wir einen Termin im Cabildo de Gran Canaria, dem Regionalparlament.

Am Dienstagvormittag wagten sich einige Mutige an einem örtlichen Strand in den eiskalten Atlantik, die anderen bevorzugten das Volleyballspielen im warmen Sand.
Zum Abschied wurde am Dienstagnachmittag eine schwungvolle, spanische Party in der Schule von Arucas geschmissen, auf welcher wir uns prächtig amüsierten und manche von uns das Tanzbein schwangen.

Am Mittwoch brachen wir gleich am Morgen zum Flughafen auf. Der Flieger Richtung Heimat startete um 11.15 Uhr und nach ungefähr 5 Stunden Flugzeit und einigen Turbulenzen beim Durchfliegen eines Jetstreams, landeten wir wieder auf österreichischem Boden. Mit dem Zug tuckerten wir nach Ardning und Selzthal, wo eine arbeitsreiche, abenteuerliche anstrengende und zugleich lustige Woche zu Ende ging.

Anja Langbrucker, 3BHK