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Übungsfirma (ÜFA)

Der Pflichtgegenstand Übungsfirma stellt ein „simuliertes“ Unternehmen dar und soll für die SchülerInnen eine handlungsorientierte Lernmethode sein. In diesem „simulierten“ Unternehmen sollen die theoretischen Inhalte der früheren Jahrgänge praktisch angewendet werden. In der Übungsfirma wird somit ein Lernumfeld dargestellt, indem Abläufe und Tätigkeiten wie in einem realen Unternehmen erlernt werden können. Es existieren jedoch keine realen Waren und auch kein realer Geldfluss (es werden Geldflüsse nur durch Spielgeld simuliert) – der Schwerpunkt liegt auf den Management-Funktionen eines Unternehmens!

Die Arbeit in den Übungsfirmen - seit Jahren im Lehrplan der Handelsakademien und Handelsschulen verankert - ist stark praxisbezogen. Sekretariatsarbeiten, Buchhaltung und Lohnverrechnung, Marketing und Verkauf sowie Einkauf und allgemeine Büroarbeiten werden intensiv trainiert.

Der Kontakt mit der Bank, der Gebietskrankenkasse, dem Finanzamt und dem Gericht wird mit der "ACT" (Austrian center of training firms) simuliert. Ein spezielles Firmenbuch bei der "ACT" weist über 900 heimische Übungsfirmen aus. Darüber hinaus bieten ausländische Übungsfirmen die Möglichkeit, Sprachkenntnisse einzusetzen.


ÜFA ist ein Gegenstand, der Handlungsfähigkeiten (Kompetenzen) an die SchülerInnen vermittelt. Das heißt – insbesondere am Beginn – viel Neues, viel Arbeit, manchmal auch Verwirrung und Ratlosigkeit, oft Stress, meistens aber auch Spaß, wenn die SchülerInnen ihre Fähigkeiten richtig einbringen.

Das Arbeiten in einer Übungsfirma ist „Learning by Doing“ – das bedeutet, dass auch das Fehler machen erlaubt ist und sogar dazu beiträgt Lerneffekte zu verstärken. Es gilt jedoch der Grundsatz: „Der Dumme macht jeden Tag den gleichen Fehler, der Gescheite macht jeden Tag einen anderen Fehler.“  Die SchülerInnen sollen aus ihren Fehlern lernen und dadurch Problemlösungs-Kompetenzen entwickeln.