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  • Übungsfirma und Junior Company

    Wirtschaftsunterricht muss nicht nur Theorie sein! Übungsfirma und Junior Company ermöglicht den SchülerInnen, Wirtschaft "hautnah" zu erleben!

    "SAG ES MIR UND ICH WERDE ES VERGESSEN; ZEIGE ES MIR UND ICH WERDE ES VIELLEICHT BEHALTEN; LASSE MICH ES TUN UND ICH WERDE ES KÖNNEN!"

    Dieses Zitat von Johann Wolfgang von Goethe beschreibt am besten was die Gegenstände Übungsfirma und Junior Company zu leisten vermögen. KOMPETENZORIENTIERUNG nimmt als Schlagwort einer modernen Bildungslandschaft einen immer wichtigeren Stellenwert ein! Schülerinnen und Schüler sollen nicht mehr WISSEN – die jungen Menschen sollen KÖNNEN – damit sie in der Arbeitswelt als vollwertige und wertvolle Mitarbeiter einsetzbar sind.
    Die beiden Gegenstände „Übungsfirma“ und „Junior Company“ sind aber in Ihren pädagogischen Zielsetzungen sehr unterschiedlich einzustufen.

    Die Übungsfirma trainiert als Pflichtgegenstand aller unserer SchülerInnen vor allem die Verwaltungstätigkeiten in einem Unternehmen (Buchhaltung, Büroorganisation, etc.), die betriebliche Kommunikation (Schriftverkehr, Telefonate, Internet, etc.) sowie Marketing und Management.

    Alle diese Komponenten müssen natürlich auch in der Junior Company angewendet werden, jedoch liegt der Schwerpunkt viel stärker auf dem „Entfachen des Unternehmergeistes“. Die Junior Company absolvieren daher auch nur unsere SchülerInnen des Schwerpunktes „UnternehmerInnen-HAK“.

  • Übungsfirma (ÜFA)

    Der Pflichtgegenstand Übungsfirma stellt ein „simuliertes“ Unternehmen dar und soll für die SchülerInnen eine handlungsorientierte Lernmethode sein. In diesem „simulierten“ Unternehmen sollen die theoretischen Inhalte der früheren Jahrgänge praktisch angewendet werden. In der Übungsfirma wird somit ein Lernumfeld dargestellt, indem Abläufe und Tätigkeiten wie in einem realen Unternehmen erlernt werden können. Es existieren jedoch keine realen Waren und auch kein realer Geldfluss (es werden Geldflüsse nur durch Spielgeld simuliert) – der Schwerpunkt liegt auf den Management-Funktionen eines Unternehmens!

    Die Arbeit in den Übungsfirmen - seit Jahren im Lehrplan der Handelsakademien und Handelsschulen verankert - ist stark praxisbezogen. Sekretariatsarbeiten, Buchhaltung und Lohnverrechnung, Marketing und Verkauf sowie Einkauf und allgemeine Büroarbeiten werden intensiv trainiert.

    Der Kontakt mit der Bank, der Gebietskrankenkasse, dem Finanzamt und dem Gericht wird mit der "ACT" (Austrian center of training firms) simuliert. Ein spezielles Firmenbuch bei der "ACT" weist über 900 heimische Übungsfirmen aus. Darüber hinaus bieten ausländische Übungsfirmen die Möglichkeit, Sprachkenntnisse einzusetzen.


    ÜFA ist ein Gegenstand, der Handlungsfähigkeiten (Kompetenzen) an die SchülerInnen vermittelt. Das heißt – insbesondere am Beginn – viel Neues, viel Arbeit, manchmal auch Verwirrung und Ratlosigkeit, oft Stress, meistens aber auch Spaß, wenn die SchülerInnen ihre Fähigkeiten richtig einbringen.

    Das Arbeiten in einer Übungsfirma ist „Learning by Doing“ – das bedeutet, dass auch das Fehler machen erlaubt ist und sogar dazu beiträgt Lerneffekte zu verstärken. Es gilt jedoch der Grundsatz: „Der Dumme macht jeden Tag den gleichen Fehler, der Gescheite macht jeden Tag einen anderen Fehler.“  Die SchülerInnen sollen aus ihren Fehlern lernen und dadurch Problemlösungs-Kompetenzen entwickeln.

  • Junior Company

    In der JUNIOR Company entwickeln die SchülerInnen eigenständig eine Geschäftsidee und gründen an der Schule für die Dauer eines Schuljahres ein JUNIOR Unternehmen.
    Im Rahmen des JUNIOR-Unterrichts erstellen die SchülerInnen Produkte oder bieten Dienstleistungen gegen echtes Geld am realen Markt an. Die SchülerInnen sollen spüren wie es sich anfühlt, mit der eigenen Geschäftsidee selbst Geld zu verdienen!

    Ein JUNIOR Unternehmen funktioniert ähnlich einer Aktiengesellschaft. Durch den Verkauf von maximal 80 Anteilsscheinen zu je 10,- € erwerben die SchülerInnen Eigenkapital für die Unternehmensgründung (maximales Eigenkapital gesamt also 800,- €).

    In der Junior Company wird ein Geschäftsführer bestimmt und das Unternehmen wird in verschiedene Abteilungen gegliedert. Die SchülerInnen betreiben Marktforschung, entwerfen das Firmenlogo sowie den Unternehmensnamen, fertigen oft in Handarbeit die Produkte und verkaufen diese. Es wird eine komplette Buchhaltung geführt, Werbung geplant und auch Gehälter werden berechnet.
    Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Kommunikation und Organisationstalent werden bestens gefördert!

    Die Gewinne des Unternehmens werden am Ende des "Geschäftsjahres" auf die Anteilsscheineigner aufgeteilt und das Unternehmen wird wieder aufgelöst (die JUNIOR Companies sollen keine Konkurrenz am echten Markt darstellen)